
… Die meisten von euch kennen uns wahrscheinlich gut genug um zu ahnen, dass wir so ziemlich jeden Outdoorladen Ottawas abgrasten und zwar innerhalb des ersten Tages. Gefunden hatten wir allerdings nichts. So gingen wir am zweiten Tag ein wenig Kultur nach und besichtigten das Parlamentsgebäude von innen. Natürlich hatte ich mir diese Sachen aufgehoben um die Führung nicht zweimal zu hören. Wir merkten bald, dass auch hier zu Amerika kaum ein Unterschied bestand, denn zunächst ging es ohne Schuhe und Gürtel durch die Sicherheitskontrolle. Nachdem auch unsere Taschen gut durchleuchtet wurden, durften wir eine ca. 20-minütige Führung genießen, die sagen wir ganz okay war. Was wollte uns die junge Dame auch viel erzählen – das Gebäude ist gerade mal gute 100 Jahre alt. Wir sahen alle Kammern und wurden ein wenig über das Regierungssystem Kanadas aufgeklärt, was mit seinen beiden Kammern dem britischen relativ nahe kommt. Das weitere Sightseeing dauerte nicht all zu lange, weil es erstens einfach nach circa drei Stunden laufen nichts Außergewöhnliches mehr zu zeigen und es zweitens doch ziemlich kalt war. So ging ich mit Jörg in mein Lieblingscafé, in dem ich sehr oft gesessen hatte und mir genau das vorstellte. Ebenso gingen wir noch ein wenig in der Gegend spazieren, in der ich bis Mitte Dezember gewohnt hatte. Die beiden Abende ließen wir eher ruhig angehen, kochten ein wenig was, weil Jörg doch noch etwas unter der Zeitverschiebung litt und auch schon am 30. Dezember unsere große Rundreise begann. Diese sollte gleich von Anbeginn an abenteuerlich, schön und abenteuerlich schön werden...
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